ADAC-Supercross Dortmund: unsere „Möglichmacher“ sorgen für ein perfektes Wochenende

Autoreninfo: Janine Lollert, ADAC Westfalen e.V.
Vier Supercross-Fahrer des ADAC Supercross Dortmund
Foto: ADAC Supercross

„Die Hütte ist komplett am Rocken!“ Besser als Tommi Deitenbach können wir das ADAC-Supercross in Dortmund auch nicht zusammenfassen. Es war laut, es war emotional hoch 10 und einfach nur grandios. Was für eine Rückkehr dieses Motorsport-Highlights.

Denn nach 2 Jahren Pause hieß es aus dem Mund von Tommi endlich wieder: „Haaaaalllllloooooooooooo Dortmund!“ Seine Begrüßung hörten in diesem Jahr an den drei Tagen insgesamt 29.000 Zuschauer. Samstag UND Sonntag waren ausverkauft. Irre.

Nach so langer Zeit wieder vor den ganzen Leuten zu stehen, lässt auch einem alten Hasen wie Tommi Deitenbach mal die Knie weichwerden: „Also am Samstag war ich schon wieder richtig cool, aber der Freitag war ein Horror-Tag. Ich konnte schon nicht richtig frühstücken, ich hatte eine innere Unruhe drin – so wie beim allerersten Mal! Es ist komplett verrückt, aber es ist so und da kannst du dann auch nix gegen machen!”

Möglich gemacht hat diese Momente der weichen Knie für Tommi und alle andern in der Halle ein riesiges Team aus ADAC-Mitarbeitern, ehrenamtlichen Helfern, Messebauern, PR-Agenturen, Streckenspezialisten, Logistikern, und, und, und… Einer, ohne den es überhaupt nicht geht, ist Marcel Dornhöfer aus dem siegerländischen ADAC Ortsclub MSC Oberes Weißtal.

Früher ist er selbst hier als Fahrer dabei gewesen. Seit 2013 ist er „Race Director“ und steht die drei Tage beim SX DO immer direkt an, auf oder sogar in der Rennstrecke. Näher dran als er kommt keiner. Der 49-Jährige genießt es, nach drei Jahren endlich wieder hier zu sein: „Die ganze Veranstaltung ist schon immer Mega für mich. Es ist in der Nähe meiner Heimat, ich bin hier groß geworden! Und wenn man dann die Stimmung da drin sieht… es ist einfach unbeschreiblich. Aber man fängt ja nicht als Race Direktor beim Supercross mit 30.000 Leuten am Wochenende an. Ich komme ja auch aus einem Ortsclub und habe dort als Rennleiter in ‚kleinen‘ Schritten angefangen. Wenn man den Job dann richtig macht, geht’s weiter in größere Rennserien. Und was Größeres als das hier haben wir momentan in Deutschland nicht!“

Die Kleinen ganz groß

Dafür, dass die Rennen der Nachwuchs-Serie SX4 nach Plan laufen, ist der stellvertretende ADAC Westfalen Motorradreferent Max Kumpf vom Dortmunder MC zuständig:

„Für die Kinder ist es einmalig hier in Dortmund an drei Tagen vor vollen Rängen zu fahren! Man sieht es schon morgens auf den Rängen: die Kinder gucken den Großen ganz gespannt zu, wie das hier abläuft. Auch bei den Rennen schauen sie sich die eine oder andere Linie mal ab. Die Kinder entwickeln sich natürlich auch über die Zeit und ihnen hier diese Möglichkeit zu bieten sich zu präsentieren und vielleicht auch zukünftig hier mal weiterzumachen, das ist echt wichtig.“

Beim ADAC-Supercross Dortmund ist Max Kumpf aber nicht nur für Kinderrennen zuständig, sondern während der gesamten Veranstaltung der stellvertretende Race Director. Er verdeutlicht die Wichtigkeit der ADAC Ortsclubs und ehrenamtlichen Helfern:

„Es ist natürlich eine extrem schnelle Strecke. Wenn wir uns da mal die Rundenzeiten angucken: teilweise nur 30 Sekunden. Es geht so schnell, dass etwas passiert. Durch unsere ehrenamtlichen Helfer an der Strecke haben wir natürlich überall die Augen und können das dann entsprechend koordinieren!“

Auf und neben der Strecke ein tolles Team

Doch nicht nur auf der Strecke leisten unsere Ortsclubs tolle und vor allem wichtige Arbeit: Albert Raesfeld vom AMSC Lüdinghausen ist seit Jahrzehnten im Motorsport dabei. Früher ist er selbst Gespann auf der Grasbahn gefahren und engagiert sich seither auch neben der Stecke mit vollem Herzblut. Mittlerweile transportiert er seit über 20 Jahren mit seiner Spedition den speziellen Supercross-Lehm von A nach B und wieder zurück. Er hat sogar extra einen seiner LKW mit Werbung für das Supercross folieren lassen!

„Der Lehm kommt aus der ehemaligen Kanalleitung in Lüdinghausen, da wo der Kanal verbreitert wurde für die Schifffahrt. Das ist ja Lehm, der richtig gut zusammenpappt und nicht einfach auseinanderbricht“, erklärt LKW-Fahrer Matthias Brüning während er die ersten rund 27 Tonnen Lehm in die Westfalenhalle Dortmund transportiert.

Auch den Organisatoren fällt mit der Lehmanlieferung nach 2 Jahren SX-Pause ein mächtiger Lehm-Brocken vom Herzen. Allen voran freut sich Projektleiter Hans-Georg Filzek über das Comeback der Traditionsveranstaltung: „Die Vorbereitungszeit war sehr anstrengend, aber wenn’s dann endlich losgeht, fällt auch erstmal alles von einem ab. Natürlich gibt’s auch vor Ort immer einige Baustellen, die aufkommen, aber es läuft!“

Grandioses Veranstaltungs-Comeback

Die bebenden Zuschauerränge sprechen für sich und zeigen, wie grandios dieses Highlight-Wochenende war. Und auch ADAC Westfalen Sportvorstand Jürgen Hieke stimmt in den Jubel mit ein:

„Ein rundum gelungenes Wochenende! Das war eines der besten ADAC-Supercross Dortmund der letzten Jahre! Ein spannendes Racing mit toller Show und einem großartigen Publikum an drei nahezu ausverkauften Tagen in der Westfalenhalle. Man konnte förmlich spüren, wie sehr unsere Fans die Premium-Veranstaltung in den letzten zwei Jahren vermisst haben!“

Ein treffendes Fazit, dem wir nichts mehr hinzufügen können! Für alle, die es kaum erwarten können: notiert Euch das Wochenende vom 12. bis 14. Januar 2024, denn da heißt es wieder: „Hallooooo Doortmuuund“!

Alle Fotos zur ADAC-Supercross Dortmund 2023 findet ihr hier.

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