3. Internationale Classic Tour Westfalen - Einmal über die Grenze und zurück!

Autoreninfo: Janine Lollert, ADAC Westfalen e.V.
Bild eines Oldtimers
Foto: Andreas Buck

Fast 40 Oldtimer, ausgelassene Stimmung und perfektes Ausfahrts-Wetter. Schon am frühen Morgen finden sich die Teilnehmer der 3. Internationalen ADAC Classic Tour Westfalen an der Hamaland Rundsporthalle in Vreden ein.

Einer der Ersten: der Ford Roadster von 1930 - Ein richtiger Hingucker! Neben Monika und Bernhard Wehling, ist Hund Joe wie immer mit an Board. Sie sind die Lokalmatadore und wohnen nur ein paar Minuten entfernt direkt an der Strecke: „Wir freuen uns, dass es diese Veranstaltung hier bei uns gibt und vor allem auf die tolle Landschaft, die wir heute sehen werden“.

Passend zum Start der 3. Internationalen ADAC Classic Tour Westfalen, lässt sich auch die Sonne blicken. Also Verdeck auf und ab in die schicken Oldies.

Pünktlich um 10 Uhr schwenken ADAC Westfalen Touristik Vorstand Thomas Frisse und Vredens Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp die Startflagge. Doch eine touristisch Ausfahrt ohne Aufgaben? Das geht natürlich nicht. Direkt auf der Startlinie gilt es, die Anzahl der Zähne eines Keilriemens zu schätzen. Erst dann kann die Rallye beginnen.

Es geht los!

An erster Stelle starten Horst Köster und Friedel Beutler mit ihrer Jaguar MK 1 Limousine von 1957. Sie leuten die internationale Rallye ein. Für Vredens Bürgermeister, Dr. Tom Tenostendarp, immer ein ganz besonderer Moment:„Es ist immer wieder schön eine solche Veranstaltung hier in Vreden zu haben und es ist ja auch eine mittlerweile überregional bekannte Auto-Rallye, sozusagen über die Grenzen hinweg, und das freut uns einfach ganz besonders“.

Wieder mit dabei: Vorjahressieger Armin Gierse mit seinem Porsche 944 Targa. Für ihn geht es heute um die Titelverteidigung. Allerdings geht er kurzfristig ohne Beifahrer an den Start. Und ohne Co-Pilot wird die Titelverteidigung wirklich schwer.

Ruhige Seitenstraße, malerische Waldwege - die Strecke zeigt den Fahrerinnen und Fahrer die schönsten Seiten des Grenzgebiets. Ziel der 1. Etappe: Das Weingut Hesselink im niederländischen Winterswijk.

Erster Stopp: Weingut Hesselink

Ein wahres Paradies inmitten von Weinreben! Auf dem Weingut in Winterswijk angekommen, fühlt man sich direkt wie im Urlaub. Das urige Gutshaus mit seiner einladenden Terrasse lädt zur gemütlichen Mittagspause ein. Dazu Sonne satt!

Den Teilnehmern gefällt´s: „Also die Tour ist echt toll, vor Allem, dass sie in die Niederlande führt, ist wirklich top! Auch die Location hier ist einfach super, richtig schön und idyllisch hier“, lobt Maik Krämer zur Halbzeit die touristische Ausfahrt. Er fährt die Rallye heute gemeinsam mit seinem Bruder Andre auf einem Citroen 2CV 6.

Grenzenloser Fahrspaß

Die zweite Etappe führte ein gutes Stück durch die niederländische landschap (nl. für Landschaft), entlang an vielen Wiesen und Feldern. Danach geht es für die Gespanne zurück über die Grenze nach Deutschland.

Zieleinlauf ist auf dem Vredener Marktplatz. Anlässlich des Hamaland-Tages ist verkaufsoffener Sonntag und richtig viel los. Neben zahlreichen Zuschauern wartet hier Thomas Frisse, ADAC Westfalen Vorstand für Touristik, auf die Teilnehmenden mit der Zielflagge: „Die Stimmung hier ist super, die Teilnehmer sind alle begeistert und auch die Stecke war einfach toll. Was will man mehr?! Man sieht es hier vor Ort an den Teilnehmern und auch an den ganzen Besuchern. Es ist eine riesige Resonanz und es ist einfach schön hier zu sein.“

Ente gut, alles gut!

Eine „normale“ Zieleinfahrt? Nicht mit uns! Auf der Zielgeraden wartet noch eine letzte Aufgabe: unser berühmtes Enten-Angeln! Gar nicht mal so einfach, doch die Teilnehmenden beweisen, was für gute Teams sie sind! Auch beim Publikum sorgt die amüsante Schlussaufgabe für Begeisterung.

Für die „One-Man-Show“ Armin Gierse lief die Rallye übrigens erstaunlich gut. Trotz des Ausfalls seines Co-Piloten, verpasst er die Titelverteidigung nur knapp: „Ja, Platz 3! Wenigstens bin ich in der Nähe der Titelverteidigung. Ich fühle mich bestens! Ich bin richtig froh und glücklich. Dafür, dass ich größtenteils allein gefahren bin, hat es richtig viel Spaß gemacht und ich freue mich wirklich sehr“.

Der verdiente 1. Platz geht am Sonntag an Dirk Waldeyer und Linda Rossi auf einem VW Passat 32b! Zusätzlich konnten sie sich einen Aufgabensieg erfahren.

Wir bedanken uns an dieser Stelle auch nochmal beim Dattelner MC sowie beim AC Ahaus und deren Mitgliedern. Ohne Eure Unterstützung wäre so eine tolle Veranstaltung nicht zu stemmen!

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Grenzenloser Oldie-Spaß: Die 3. Internationale Classic Tour Westfalen
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