Mit Herz und Motorrad auf der Premiere des ADAC Bike’n’Ride Day

Autoreninfo: Katja Schulz, ADAC Westfalen e.V.
Mädels von „Heels on Wheels“-ADAC Touristik
Foto: Katja Schulz, ADAC Westfalen e.V.

Mit Fachwissen, verrückten Ideen und viel Herz für den guten Zweck einsetzen - das steht auf der Tagesordnung der Mädels von „Heels on Wheels“.

Motorradfahren ist nicht nur ein Hobby, sondern eine Leidenschaft und das auch für den guten Zweck. Beim 1. ADAC Westfalen Bike’n’Ride Day waren die quirligen Mädels unser Highlight!

„Heels on Wheels“ - mit hohen Hacken auf dem Motorrad? Nicht ganz. Dafür aber mit sozialem Engagement! „Heels on Wheels“ das sind Irene und Katharina, Spitzname „Schoko“. Die beiden Mädels sind seit 2015 ein Team. Bei einem karitativen Event haben sie sich kennengelernt und dann das Projekt „Heels on Wheels“ ins Leben gerufen. Die Mädels bieten viele verschiedene Trainings an und das sogar kostenlos! Frauen sind immer gern gesehene Teilnehmer, denn getreu Irenes Motto: „Den Mutigen gehört die Welt!“ will die Motorradliebhaberin dem weiblichen Geschlecht die Angst und die Sorgen vorm Motorradfahren nehmen

„Einfach mal selbst probieren, den Mut haben und sich selbst nicht von irgendwelchen Nebensächlichkeiten oder Nebenstimmen - erst recht nicht von den männlichen Teilnehmern - abbringen lassen. Motorradfahren hat nicht unbedingt etwas mit Kraft zu tun, dazu gehört auch Köpfchen“, ermutigt sie gerne bei Ihren Trainings. Unterschiede beim Motorradfahren zwischen Männern und Frauen kennt sie keine. „Frauen denken höchstens mehr nach und das bringt dann teilweise die kurze Verunsicherung“, erklärt sie. Diese nimmt Irene den Teilnehmerinnen dann gerne. Nach jedem Training darf und kann jeder Teilnehmer eine Spende in Höhe seiner Wahl leisten. Das Geld, dass die Mädels mit ihrem Hobby sammeln, geben sie an wohltätige Organisationen weiter.

Auch bei unserer Premiere des ADAC Westfalen Bike’n’Ride Day am 31. Juli war das Team der beiden
33-Jähringen „Heels on Wheels“ -Mädels am Start. Das Team von Irene und „Schoko“ hatte in Recklinghausen die besten Motorrad-Tipps parat und stellte verschiedene Projekte vor. Auch hier durfte gespendet werden - natürlich wieder für den guten Zweck!

Touristik hautnah- „erfahren und erleben“

Zahlreiche Biker-Freunde waren vor Ort. Nach dem Motto: „erfahren und erleben“ blieben bei den Bikern keine Wünsche offen. Alles war drin: Probefahrten, jeder Menge Action mit den Ortsclubs des ADAC Westfalen, Vorführungen verschiedener Hersteller und beste Beratung von ADAC Experten, sowie Infos zu Motorradtouren und -reisen und zu zertifizierten „motorradfreundlichen Hotels“.  Auch schicke Motorradkleidung, -ausstattung und -zubehör konnte direkt dort gekauft werden.

„Für den ADAC Westfalen und seine Partner ist es wichtig eine Veranstaltung für alle motorradbegeisterten ADAC Mitglieder und Kunden als zusätzlichen Service anbieten zu können. Das Thema Motorrad ist für den ADAC als Mobilitätsdienstleiter sehr wichtig. Wir freuen uns, unsere Biker-Freunde heute über den Service des ADAC mit all den Leistungen für Motorradfahrer informieren zu können“, freut sich Thomas Frisse, ADAC Vorstandsmitglied für Touristik.

Voller Vorfreude hat der ADAC Westfalen auf diesen Tag gewartet, denn aufgrund der Corona-Pandemie musste der Tag bereits einmal verschoben werden. Ursprünglich war schon der 29. Mai geplant.

„Besonders freut es mich, dass wir es geschafft haben, heute diesen Tag - unsere Premiere des ADAC Westfalen Bike’n’Ride Day - unter Berücksichtigung aller Corona-Regeln mit einem tollen Hygienekonzept durchführen zu können. An dieser Stelle herzlichen Dank den Organisatoren aus dem Touristikbereich des ADAC Westfalen und dem ADAC Fahrsicherheitszentrum Westfalen. Ein Dank gilt auch allen Helfer:innen, Mitarbeiter:innen und Partnern, die sich hier an diesem Tag beteiligt und diesen ermöglicht haben“, so Thomas Frisse weiter.

Motorrad-Leidenschaft kennt keine Grenzen

Auch Holger, leidenschaftlicher Motorradfahrer einer KTM 1290 Super Adventure, war am Start und freute sich dabei zu sein. Er, oder besser gesagt seine Maschine, wurde zum Stargast des Tages. Die KTM wurde nämlich umgebaut und auf seine Bedürfnisse angepasst. Das Bike hat am hinteren Teil eine Befestigung für einen Faltrollstuhl und so genannte „Landingears“ – spezielle Stützen für das Motorrad. Der 55-Jährige sitzt nämlich seit 15 Jahren im Rollstuhl. Die Leidenschaft zum Motorradfahren hat er aber dennoch nicht verloren.

Man könnte sagen, dass er definitiv Benzin im Blut hat: „Erst bin ich Quad gefahren, das war mir aber definitiv zu langsam. Der Umstieg auf das Trike war schon besser, aber nach einiger Zeit vermisst man einfach dieses richtige Motorradfeeling“, sagt er.

Die Motorradliebe hat ihn zum Bike’n’Ride Day geführt: „Ich liebe es über Motorräder, Benzin und alles was dazu gehört zu sprechen und genau das bietet dieser Tag heute hier. Das ist das was mir so gefällt, das ist meine Leidenschaft“.

Wenn man Menschen wie Irene und Holger trifft und ihnen zuhört wird schnell klar: so einen Tag wie heute muss es nochmal geben! Der ADAC Westfalen Bike’n’Ride Day soll eine feste Größe im Kalender aller Motorradfans in Westfalen werden. Der Termin für den 2. ADAC Westfalen Bike’n’Ride Day steht auch schon fest: am 30.4.2022 geht’s in die nächste Runde. Die Planungen laufen bereits und wir hoffen, dass auch die quirligen Mädels der „Heels on Wheels“ wieder am Start sein und ihre Leidenschaft wieder für den guten Zweck einsetzen werden. Genauso freuen wir uns auf Biker wie Holger, die Benzin im Blut und das Motorrad im Herzen haben!

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