Kleines Kunstwerk – Große Botschaft

Autoreninfo: Tobias Scheffel, ADAC Westfalen e.V.
Foto: Till Westermann/Katja Schulz

„Ich habe dieses über 45 Jahre alte SIKU- Auto mit ein bisschen Mühe in eine Botschaft für alle verwandelt. Ich möchte es dem ADAC schenken und wollte deshalb fragen, ob ich es dem ADAC in Dortmund zum Ausstellen vorbeibringen könnte, damit diese Nachricht möglichst Viele erreicht.“

Mit dieser E-Mail hat der 15-jährige Finn Geis aus Emsdetten uns im ADAC Westfalen begeistert. Deshalb war sofort klar: seinen Beitrag zum Thema „Sicher unterwegs sein“ möchten wir natürlich hier beim ADAC Westfalen ausstellen. Wir sind froh und ein bisschen stolz, dass wir seine Botschaft in Sachen Verkehrssicherheit hier bei uns zeigen zu können.

Denn sicher unterwegs sein – das ist eins der wichtigsten Anliegen und eine stets fortlaufende Aufgabe für den ADAC und seine Mitglieder.

ADAC Westfalen Geschäftsführer Dr. Dominik Schwarz hat jetzt das kleine Ausstellungsstück persönlich entgegengenommen. Finn und sein Papa Thomas kamen dafür extra von Emsdetten nach Dortmund zum ADAC.

„Finn ist in einem Alter, in dem man schon länger Fahrrad und vielleicht bald Mofa fährt, daher gibt es da ja für ihn schon Berührungspunkte mit dem Thema Verkehrssicherheit. Ich finde es sehr wichtig, das junge Leute sich dafür interessieren und sich dann in dem Maße für sicheres Fahren zu engagieren, dass man eine eigene Idee umsetzt und ein Kunstwerk erstellt- das ist schon außergewöhnlich. Daher freuen wir uns, dass wir es hier an prominenter Stelle zeigen können.“, erklärt der ADAC Westfalen Geschäftsführer.

Beim Fototermin bedankte sich Dr. Schwarz und konnte Finn mit einem Geschenkkorb überraschen. Neben kleinen Goodies vom ADAC waren darin auch jede Menge brandneue ADAC- Autos von SIKU zu finden. Wir vom ADAC Westfalen hatten uns beim Spielzeughersteller aus Lüdenscheid gemeldet und dort fand man die Geschichte von Finn und seiner Botschaft mit einem ADAC Auto von SIKU genauso großartig.

Wie es dazu kam, dass er das kleine Kunstwerk mit dem ADAC- Auto geschaffen hat, erklärt Finn so: „Mein Werk entstand dadurch, dass ich einen ADAC Hubschrauber bei uns landen sah (zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass meine beste Freundin damit abgeholt und ins Krankenhaus gebracht wurde). Ich erinnerte mich an dieses Auto, das wir in einer unserer Kisten liegen hatten. Daraufhin habe ich meinen Ideen freien Lauf gelassen und es entstand eine Nachricht, die ich wichtig finde, da auf den Straßen viele Unfälle mit Verletzten und leider auch Toten passieren. Ich freue mich sehr, dass der ADAC mein Werk ausstellt, damit die Nachricht möglichst viele Menschen erreicht.“

Auch Papa Thomas ist stolz wie Bolle und freut sich riesig: „Es hat ja niemand zu Finn gesagt: Pass mal auf, Du musst da was machen, sondern es ist komplett seine eigene Idee gewesen. Er hat sich überlegt, was kann ich machen, um auf Sicherheit beim Fahren hinzuweisen und dieses ADAC- Auto hat ihn inspiriert. Dass er dann noch den Mut hatte beim ADAC anzufragen und dass das Auto den Weg von einer Kiste ins Museum hier geschafft hat, ist einfach schön.“

Ab jetzt ist Finns Botschaft im Fahrzeug-Museum des ADAC Westfalen zu sehen. Wir hoffen, dass alle Besucher und Kunden hier nun kurz innehalten und sich bewusst machen: Sicher unterwegs sein, ist immer wichtiger, als schnell ankommen!

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