Helfer für Helfer – der ADAC schenkt Corona-Helden einen unvergesslichen Tag

Autoreninfo: Tobias Scheffel, ADAC Westfalen e.V.
ADAC Westfalen e.V.

Bei der 1. ADAC Youngtimer Tour Westfalen bekommen zwei Mitarbeiter*innen des Klinikums Dortmund einen Startplatz geschenkt. ADAC möchte Einsatz in der Krisenzeit so würdigen.

Helfer für Helfer – der ADAC schenkt Corona-Helden einen unvergesslichen Tag

Bei der 1. ADAC Youngtimer Tour Westfalen bekommen zwei Mitarbeiter*innen des Klinikums Dortmund einen Startplatz geschenkt. ADAC möchte Einsatz in der Krisenzeit so würdigen.


Sie sind zwei der Menschen, die in dieser Zeit ganz besonders hart arbeiten und dafür sorgen, dass die Corona-Pandemie uns alle nicht noch viel schlimmer trifft: Susanne Müller und Marc Swennen. Beide arbeiten im Klinikum Dortmund. Susanne Müller ist Hygienefachkraft und Marc Swennen Krankenpfleger. Covid-19 ist für die beiden jeden Tag sehr viel näher als für die meisten von uns.


„Also momentan könnte ich 20 Stunden am Tag arbeiten und das sieben Tage die Woche. Naja, eigentlich sogar 24 Stunden am Tag.“, erzählt Susanne Müller, die im Institut für Krankenhaushygiene seit Monaten alles gibt. 


Auch der ADAC hat in der Krise alle Hände voll zu tun. Seit März schon bietet Europas größter Automobilclub seine Pannenhilfe für Menschen in systemrelevanten Berufen kostenlos an, auch wenn man kein ADAC Mitglied ist. Damit die Arbeit dieser Corona-Helden gewürdigt wird, hat der ADAC Westfalen e.V. aber noch eine Idee gehabt. Wir als Helfer in der Krise wollen etwas für andere Helfer tun. 


Damit die Corona-Helden sich zumindest für einen Tag erholen und mal abschalten können, hat der ADAC Westfalen in Kooperation mit dem Klinikum Dortmund einen seiner Youngtimer unter den Mitarbeiter*innen des Klinikums verlost. Susanne Müller und Marc Swennen waren die glücklichen Gewinner. Jetzt durften die beiden ihren Hauptpreis das erste Mal sehen: eine FIAT Barchetta mit 131 PS, die beide zusammen am 3. Oktober bei der Youngtimer Tour fahren dürfen. Das Probesitzen direkt am Klinikum zauberte beiden schon mal ein ordentliches Lächeln ins Gesicht.


„Fühlt sich toll an, das erste Mal da drin zu sitzen. Wir haben auch schon beschlossen, dass wir uns die Tour aufteilen. So ist jeder mal Fahrer und Beifahrer. Wird bestimmt ein ganz toller Tag. Nur das Wetter muss mitspielen, damit wir auch offen fahren können!“, zeigt sich Marc Swennen voller Vorfreude.


Die Youngtimer Tour des ADAC Westfalen am 3. Oktober ist bis auf den letzten Platz ausgebucht. 90 Youngtimer aus den 90er Jahren werden am Tag der Deutschen Einheit von Dortmund aus ihre Tour durch das Ruhrgebiet machen. 


Es gibt nur noch eine Chance dabei zu sein: gemeinsam mit der „BILD Ruhrgebiet“ verlost der ADAC Westfalen noch zwei Plätze in einem roten MG-F aus dem Jahr 1996. Bewerben können sich die BILD-Leser mit einer E-Mail. Die Mailadresse wird nur bei unserem Medienpartner BILD (Zeitung und Online) veröffentlicht.


Zwei weitere Corona-Helden werden also am 3. Oktober gemeinsam mit Susanne Müller und Marc Swennen aus dem Klinikum Dortmund an den Start gehen. Auf sie wartet ein unvergesslicher Tag mit ganz viel Spaß, tollen Strecken entlang echter Ruhrpott- Sehenswürdigkeiten und einem „Get-together“ am Abend mit Currywurst-Pommes (natürlich auch vegetarisch!).


Aufgrund der Corona-Pandemie gilt für die Youngtimer-Tour ein strenges Hygienekonzept. Dies wurde mit der Stadtverwaltung Dortmund eng abgestimmt und die Teilnehmerzahl darin auf 90 Teams begrenzt.


Das Hygienekonzept sieht vor, dass alle Teilnehmer*innen und Helfer*innen bei der Dokumentenabnahme am Morgen, an Start und Ziel und beim „Get-together“ am Abend stets die Abstandsregeln einhalten, Mund-Nasen-Schutz tragen und alle nötigen Begegnungen weitestgehend kontaktlos stattfinden. Die Fahrer*innen dürfen den Mund-Nase-Schutz ausschließlich in ihren Fahrzeugen und zum Essen am Abend abnehmen.


Trotz der strengen Regeln wird die Zeitreise in die 90er für alle Teilnehmer*innen und ehrenamtlichen Helfer*innen des ADAC Westfalen e.V. ein Erlebnis und ein kurzer Moment des Durchatmens und Genießens für die Corona-Helden. 
 

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