Benzin, Begeisterung und Bratwurst: die 17. Hertener Team-Kart-Challenge

Autoreninfo: Leon Müller, ADAC Westfalen e.V.
Der Hertener Team-Kart-Challenge
Foto: Westfalen e.V.

Sie geht schon zum 17. Mal an den Start: Die Hertener Team-Kart-Challenge. Und zwar da, wo sie schon immer zu Hause ist: Auf der Daytona Kartbahn in Essen. Doch eine Sache ist an diesem Novemberwochenende anders: die Team Kart Challenge unseres ADAC-Ortsclubs aus Herten ist größer als je zuvor!

Die Hertener Team-Kart-Challenge gehört zum Jahresausklang wie Weihnachten und Silvester. Allerdings ist sie deutlich unterhaltsamer. 34 Teams wollen nämlich nur eins: Spaß haben. Hier geht es nicht ums gewinnen – hier geht es ums dabei sein. Ein Teamevent von dieser Größe und mit dieser Lockerheiteinmalig! Die Mannschaften nenne sich: “Die Rasenmäher”, “Die 4 glorreichen Sieben” oder “Die Zuckermäuse” und treten gegeneinander an, umdrei Stunden pure Rennaction zu liefern. Trotzdem gibt es natürlich auch Preise und demenentsprechend Titelverteidiger. Die “Hertener All-Stars" rund um Teamchef Andreas Grün sehen den Titelkampf aber völlig gelassen: “Ach Druck haben wir gar keinen, wir sind ja aus Spaß hier! Wir fahren seit 10 Jahren mit den gleichen Leuten, jeder hat auch schonmal ‘nen Bock geschossen. Und wer ‘nen Bock schießt, gibt hinterher eine Runde Bier aus.” 

Nach dem Qualifying stehen die Hertener All- Stars auf der Pole Position – doch die Konkurrenz ist stark und vor allem zahlenmäßig beachtlich! Denn diesesJahr hat sich der MSC Herten mit seinem Hauptorganisator und Sportleiter Devin Jürgensmeyer selbst übertroffen: in den 34 Teams sind insgesamt 155 Fahrerinnen und Fahrer dabei. Das ist für Herten neuer Rekord und gleichzeitig die größte Kart- Veranstaltung, die im Gebiet des ADAC Westfalen stattfindet!  

Die Daytona Kartbahn in Essen ist der perfekte Ort für dieses riesige Event. Fast jedes Jahr geht es hier für die Hertener und ihre Gäste rund. Mithilfe modernster Technik werden Rundenzeiten und Boxenstops erfasst. Die Fahrerinnen und Fahrer tragen dafür elektronische Chips, die Karts ebenfalls. Für alle, die hier doch ein bisschen ambitionierter rangehen wird so sichergestellt, dass alles Millisekunden- genau stimmt.  

Doch für Devin Jürgensmeyer sind es nicht die Rekordergebnisse, sondern vor allem die Helferinnen und Helfer, die dieses Event jedes Jahr aufs Neue einzigartig machen: “Alle die im Vorstand oder an der Organisation beteiligt sind - auch freiwillige Helfer- das freut mich immer riesig, dass die Leute da mithelfen. Denn ich sage mal, ohne diese Leute geht’s nicht. Hier stecken alle Herzblut mit rein, dass es immer wieder Jahr für Jahr versucht wird zu toppen, dass wir ausgebucht sind. Ich glaube jeder der hier dran beteiligt ist hat Bock darauf, ansonsten wäre es so wie wir es veranstalten nicht möglich.” 

Insgesamt 3 Stunden lang drehen die 155 Fahrerinnen und Fahrer hier ihre bis zu 107 Runden. Mit mehreren Fahrerwechseln und 2 Kartwechseln nach je einer Stunde ist so nicht nur viel los auf der 1260m langen Rennstrecke – auch in der Boxengasse herrscht wilder Trubel. Alle paar Minuten wird gewechselt, gecoacht und gewogen. Denn jede Fahrerin und jeder Fahrer muss mindestens 85 Kilo auf die Waage bringen. Ist jemand leichter wird mit Gewichten nachgeholfen. So herrscht bei Allen Chancengleichheit. 

And the winner is... 

In den letzten Runden wird es dann nochmal richtig spannend! Der MSC Herten und die Hertener All- Stars liefern sich ein Kopf-an-Kopf Rennen, dicht gefolgt vom “Sardegna Racing Team”. Letztendlich können die All-Stars das Rennen für sich entscheiden und ihren Titel verteidigen. Allstar-Fahrer Nils Krumme ist sichtlich zufrieden. 

"Es macht mir auf jeden Fall Spaß immer mit den gleichen Leuten zu fahren, weil es wie so eine Tradition ist. Und mit meinem Team würde ich auch immer wieder das Rennen bestreiten.” 

Um 01:30 Uhr nachts gehen die Fahrerinnen und Fahrer dann glücklich nach Hause. Ein unvergesslicher Abend, der die Gemeinschaft in den ADAC Westfalen Ortsclubs wieder einmal so richtig unterstrichen hat. Danke an alle die dabei waren – der MSC Herten und der ADAC Westfalen freuen sich schon jetzt auf das nächste Jahr und die 18. Hertener Team-Kart-Challenge. 

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