VLN 6h-Rennen Sieger

ROWE 6h-ADAC Ruhr-Pokal-Rennen

Samstag, 03.09.2016: 

456 Fahrer aus 28 Nationen auf 163 Fahrzeugen gingen am Samstagmorgen an den Start zum 6-Stunden Rennen durch die „grüne Hölle“ , die Nordschleife des Nürburgrings. Mit seinen 24,358 Kilometern ist es die längste Rennstrecke der Welt und mit 43 Rennrunden in den 6 Stunden absolvierte das Siegerteam eine Renndistanz von 1.048,555 Kilometern einen neuen Distanzrekord für dieses Rennen.

Das ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen wurde seinem Ruf als Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft gerecht. Das Rennen des MSC Ruhr-Blitz Bochum ist das längste der VLN-Saison, und seine Schlussphase war von einem äußerst packenden Kampf um den Sieg geprägt. Bei strahlendem Sonnenschein rund um den Nürburgring und die legendäre Nordschleife fuhren Franzose Patrick Pilet und Losheimer Jörg Bergmeister im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing zum ersten Porsche-Sieg der Saison.

Auf Platz zwei wurden Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffarth abgewinkt, die nach dem Sieg im vorangegangenen Rennen die Performance des Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing abermals unter Beweis stellten. Jörg Müller, Jesse Krohn, Victor Bouveng und Felipe Fernández Laser feierten im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop wurden Dritte.

Die Schlussphase des Rennens geriet zum echten Rennkrimi: Manthey-Racing ging kurz vor Ablauf der Distanz 8,5 Sekunden vor dem Land-Audi in die letzte Runde. Während sich Pilet mit ausreichend Treibstoff ins Ziel retten konnte, rollte Mies auf der Döttinger Höhe mit leerem Tank aus – das Land-Team hatte zu wenig Sprit nachgefüllt. „Wir wollten bei unserem letzten Stopp auf keinen Fall hinter den Haribo-AMG zurückfallen und haben mit dem Benzin zu knapp gerechnet“, gestand Teamchef Wolfgang Land. „Daher geht der Ausfall auf meine Kappe. Die Jungs haben alles richtig gemacht und sind sensationelle Zeiten gefahren. Beim nächsten Mal greifen wir wieder an.“

Hinter dem Spitzenquartett fuhr ROWE RACING beim „Heimspiel“ – der Mineralölhersteller begleitet das 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen als Titelsponsor – auf den fünften Rang. Philipp Eng, Stef Dusseldorp und „Iain Wright“ setzten sich im BMW M6 GT3 mit einem Vorsprung von fast drei Minuten gegen die Sechstplatzierten „Gerwin“, Yelmer Buurman, Hubert Haupt und Manuel Metzger im Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon durch. Bei seiner Premiere im BMW M6 GT3 fuhr das Frikadelli Racing Team mit Klaus Abbelen, Sabine Schmitz, Patrick Huisman und Norbert Siedler auf den siebten Rang.

Aus den Mitgliederreihen des MSC Ruhr-Blitz war auch Volker Strycek mit seiner Tochter Lena und seinem Sohn Robin mit einem Opel-Astra OPC am Start. Mit einer Renndistanz von 37 Runden in den 6 Stunden belegten sie souverän Platz 1 in ihrer Klasse mit 6 Fahrzeugen.

Volker Strycek war zudem auf einem weiteren Fahrzeug als Fahrer genannt. Dem Kult Opel Manta zusammen mit den Fahrern Beckmann, Hass und Schulten pilotierte er dieses Renngefährt ebenfalls auf Rang 1 und konnte somit bei der Siegerehrung als Doppelsieger gefeiert werden.

Autor: Ulrich Liebert


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