Ibbenbürener Motorradträume

Autor: Gregor Mausolf, Automobilclub Ibbenbüren e.V.

In wenigen Tagen knattern sie wieder: Die Oldtimer der Int. Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye. Und nach zweijähriger Unterbrechung kehren die Oldtimer wieder in die Ibbenbürener Innenstadt zurück. Doch Ziel für die Mittagsrast ist nicht der Neumarkt, sondern der Christuskirchplatz und die Marktstraße zwischen unterem- und oberem Markt. Möglich wird dies durch die finanzielle Unterstützung der Werbegemeinschaft Ibbenbüren, des Stadtmarketingvereins Ibbenbüren und eines Sponsors, sowie der freundlichen Genehmigung der Evangelischen Kirchengemeinde.

Erwartet werden die rund 260 Oldtimer in der Fußgängerzone am Samstag, 8. Juni, ab 11:40 Uhr. Zwischen dem ersten und dem letzten Fahrzeug werden rund 75 Minuten liegen. Nach der einstündigen Pause geht es über die Ledder Straße zurück zum Stadion Ost.

Nicht alle Motorräder sind bei der Ausfahrt dabei. Ein Teil ist ausschließlich am Samstag, 7. Juni, ab 15 Uhr beim Gleichmäßigkeitslauf im Stadion Ost zu sehen. Die ältesten Maschinen werden dort zwei tschechische Laurin & Klement von 1903 und 1904 sowie eine Göricke, Baujahr 1904, sein. Der Eintritt ins Stadion kostet nur 4 Euro. Darin enthalten ist bereits ein 48-seitiges hochwertiges Oldtimer-Magazin zur Rallye, in dem sich eine Liste aller Fahrzeuge, aber auch viele spannende Geschichten finden.

Am Pfingstsonntag starten die Veteranen ab 10 Uhr im Stadion Ost zur „Großen Ausfahrt“ über 130 Kilometer. Die Mittagsrast ist in Lingen-Damaschke. Hier sind die Fahrerinnen und Fahrer an der Schillerstraße 1 beim Stadtkiosk Julius Frilling zu Gast. Nach Berechnungen des veranstaltenden Automobilclubs Ibbenbüren e.V. im ADAC werden die Oldtimer – die über Püsselbüren, den Ortsrand von Hopsten und über Beesten fahren – ab 11:59 Uhr eintreffen. Nach einer 75-minütigen Pause geht es weiter über Thuine Hopsten und Uffeln traditionell zum Ibbenbürener Motorradmuseum, wo der erste Oldie um 14:47 Uhr erwartet wird. 

Die Veteranenrallye repräsentiert mit rund 70 Marken den gesamten Motorradbau der Vorkriegszeit. Selbstverständlich sind alle großen Namen wie Harley-Davidson, Indian, BMW, Triumph, Terrot, Peugeot, NSU, DKW oder Douglas dabei. Aber wer kennt schon Moser, Bergmüller, Radior, Ravat, oder Ostner Dresden? 

Insgesamt sind beim Veteranentreffen fast 30 „Über-Hundertjährige“ in Aktion zu sehen. Ein Teil davon ist aber nur im Stadion Ost zu erleben. Das älteste Motorrad, das die 129,6 Kilometer nach Lingen und zurück wagt, ist eine Humber von 1910. Die Fahrer und Fahrerinnen kommen aus sieben Nationen. Neben Deutschen machen Niederländer, Dänen, Schweizer, Österreicher, Belgier und Engländer die Rallye zu einem internationalen Treffen.

Weitere Infos mit Startlisten, Zeitplan, Anfahrt usw. gibt es unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.veteranenrallye.de.


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