„Sternfahrt“ der ganz anderen Art...

Autor: Werner Weyland, AC Recklinghausen e.V. im ADAC

Es war DAS Highlight der ersten großen Ausfahrt des Automobil Club Recklinghausen: die Werksbesichtigung bei Mercedes in Bremen. Vom Pressen der ersten Bleche eines Wagens mit dem weltberühmten Stern, bis hin zur „Hochzeit“ konnte alles aus nächster Nähe verfolgt werden.

(Kurze Erklärung für die weniger fachkundigen Leser: Ein Motor alleine ist noch kein Auto – ebenso wenig wie eine Karosserie ohne Motor. Was muss passieren? Die beiden Teile müssen zusammenkommen! Und zwar dauerhaft – sie werden fest miteinander verschraubt und in der Regel nie wieder getrennt. Deswegen, und weil der Moment so bedeutend ist, haben die Automobilbauer diesem Produktionsschritt einen besonderen Namen gegeben, nämlich Hochzeit.)

Schon zuvor hatten die Reisenden des AC Recklinghausen Bremerhaven besucht. Dort hatten die Recklinghäuser Automobilfreunde gut zwei Stunden Zeit, sich im „Deutschen Auswandererhaus“ umzuschauen und das Schicksal einiger Familien zu verfolgen.

(Kurzinfo Deutsches Auswandererhaus: Hauptthema des Museums ist die Auswanderung Deutscher in die USA in verschiedenen Epochen. Es liegt am Neuen Hafen. In einem Rundgang können die Besucher die einzelnen Stationen einer Auswanderung verfolgen und verschiedene Datenbanken kostenlos abfragen.)

Auf der Rückfahrt gab es dann schon den Ausblick auf den nächsten Höhepunkt im Reisekalender des AC Recklinghausen: dem Vorstand des ACR ist es gelungen, für den 10. Oktober eine Besichtigung der Airbusproduktion in Finkenwerder zu buchen.

Doch die nächste Tour führt erst einmal nach Straelen an den Niederrhein. Hier kommen dann vor allem die Gartenfreunde auf ihre Kosten, wenn es um das Thema „Moderner Gartenbau und Blumenzucht“ geht.


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