Ohne Olpe geht es nicht!

Autor: Hans-Peter Bröcher, AMC Olpe e.V. im ADAC

Im Vorfeld der Veranstaltung gilt es für die über 60 Helfer des AMC Olpe Übernachtungsmöglichkeiten am Nürburgring zu sichern. An zwei Tagen müssen außerdem die Helfer des AMC Olpe, sowie die offiziellen Vertreter der VLN, mit Brötchen, Kaffee, kalten Getränken und einer warmen Mahlzeit versorgt werden. Auch hier sind an den Tagen vor der Veranstaltung die Versorgungseinheiten zu bestellen oder von Olpe mitzunehmen. Immer wieder eine logistische Herausforderung für die Küchenmannschaft.

Auch in diesem Jahr zeigte sich das erfahrene Organisationsteam mit Renndirektor Michael Bork bestens vorbereitet. Leider musste man sich am Samstagmorgen den Tücken des Eifelwetters beugen - nach wunderbarem Sonnenwetter am Donnerstag und Freitag konnte das Training am Samstag erst gegen 12:30 Uhr beginnen, nachdem sich die Nebelschwaden an verschiedenen Streckenabschnitten aufgelöst hatten.

Somit konnte dann mit einer verkürzten Renndauer gegen 15:30 Uhr gestartet werden. Das Rennen ging nur über 2:45 Stunden. Am Ende des verkürzten Rennens kam nochmals Spannung auf. Erst auf den letzten Metern entschied sich das VLN-Auftaktrennen 2019. Nick Catsburg, Marco Wittmann und John Edwards triumphierten bei der 65. ADAC Westfalenfahrt im BMW M6 GT3 von ROWE Racing. Der Vorsprung auf Fred Makowiecki und Patrick Pilet im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing auf Platz zwei betrug am Ende 5,486 Sekunden. Mit Platz drei komplettierten Connor De Phillippi, Tom Blomqvist und Mikkel Jensen im ROWE-Schwesterfahrzeug den perfekten Saisonstart.

Der AMC hatte am Donnerstag und Freitag folgende Aufgaben: Ordnungsdienst im Fahrerlager, sowie die Vorbereitungen an der Rennstrecke für das Rennen. Am Samstag um 05:45 Uhr mussten dann auch alle anderen Helfer des AMC im Fahrerlager anwesend sein. Für das Verteilen von Feuerlöschern, Ölbindemitteln, Besen und weiteren Hilfsmitteln wurden drei LKW auf die 23 km lange Strecke geschickt. Insgesamt wurden 582 Feuerlöscher, 281 Behälter Ölbindemittel, Besen und 160 „Code 60“ Tafeln an der Rennstrecke verteilt.

Eine besondere Bedeutung kommt den über 380 Streckenposten zu, die für die Sicherheit der Fahrer und Zuschauer am Nürburgring zuständig sind. Bei Unfällen werden den Teilnehmern gelbe Flaggen gezeigt, die für eine Reduzierung der Geschwindigkeit sorgen und mit den „Code 60“ Tafeln wird auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h hingewiesen. Weitere Helfer werden für die Startaufstellung benötigt.

Es gab also wieder eine Menge zu tun und es zeigte sich mal wieder: Ohne den engagierten Einsatz der ehrenamtlichen Streckenposten und Helfern, könnte eine solche Veranstaltung gar nicht durchgeführt werden.


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