ADAC Veteranenrallye

Ibbenbürener Veteranenrallye ist Teil des motorisierten Kulturerbes

Die Int. Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye am Pfingstwochenende zählt als einzige deutsche Motorrad-Veranstaltung zum „World Motoring Heritage Year 2016“ (Internationales Jahr des motorisierten Kulturerbes). Ausgerufen hat das Jahr der Weltverband der Oldtimerclubs und -verbände FIVA (Fédération Internationale des Véhicules Anciens) anlässlich seines 50-jährigen Bestehens. Es steht unter dem Patronat der UNESCO. FIVA-Vizepräsident Prof. Dr. Mario Theissen hat die Schirmherrschaft über die Ibbenbürener Veteranenrallye übernommen und wird auch das gesamte Pfingstwochenende in der Bergmannstadt am Teutoburger Wald zu Gast sein.

Die FIVA würdigt die einzigartige Vielfalt von historischen Motorrädern, die beim Ibbenbürener Treffen wieder auf die Straße gebracht werden. Es repräsentiert mit rund 300 Fahrzeugen nahezu den gesamten Motorradbau der Vorkriegszeit. Mehr als 20 Fahrzeuge sind über 100 Jahre alt. Sie alle sind in Ibbenbüren in Aktion zu erleben – bei zwei Ausfahrten über insgesamt gut 160 Kilometer, zum Teil aber auch nur beim Gleichmäßigkeitslauf am Samstag.

Neben der Ibbenbürener Veteranenrallye hat bei den Zweirädern nur noch die FIVA World Rallye für Motorräder in der Tschechischen Republik den Status eines World-Motoring-Heritage-Year-Events. Bei den Automobilen haben in Deutschland die 61. Internationale Deutsche Schnauferl-Rallye 2016 und die Classic Days Schloss Dyk diesen „Ritterschlag“ erhalten.

Die französische Motorrad-Marke Terrot und ihre Schwestermarke Magnat-Debon standen im Mittelpunkt des Ibbenbürener Treffens. Ein Teil wurde in einem eigenen 60 Quadratmeter großen Zelt auf dem Veranstaltungsgelände „Stadion Ost“ in Ibbenbüren präsentiert. Zu Beginn des Gleichmäßigkeitslaufes am Samstagnachmittag konnten die Zuschauer auf der Aschenbahn des Stadions die meisten Terrot in Bewegung erleben. Neben Terrot waren selbstverständlich alle großen Namen wie Harley Davidson, Indian, BMW, Triumph, Moto Guzzi, Peugeot, NSU, DKW oder Douglas in Ibbenbüren dabei. Aber wer kennt schon Satorius, Labor, Allegro, Ravat, Bleha oder Ostner

Autor Gregor Mausolf


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