Perfekt gelaufen: Die 1. ADAC Youngtimer Tour Westfalen

Autoreninfo: Tobias Scheffel, ADAC Westfalen e.V.
ADAC Westfalen e.V.

Wenn man das fröhliche Lächeln und breite Grinsen der Teilnehmer sogar unter dem Mund-Nasenschutz erkennt, dann spürt man: wir haben hier wohl einiges richtig gemacht.

Die 1. ADAC Youngtimer Tour Westfalen in und rund um die Ruhrpott-Metropole Dortmund war ein voller Erfolg. Insgesamt 87 Autos (Baujahre 1990-2000) waren dabei und erkundeten am Tag der Deutschen Einheit das Ruhrgebiet. Von Dortmund aus ging es 144 Km weit über Hagen, Hattingen, Sprockhövel, Wetter, Bochum, Herten, Recklinghausen und Waltrop zurück nach Dortmund. 

Es ging dabei nicht um Schnelligkeit oder perfekte Präzision, sondern vor allem um ganz viel Spaß. Die Aufgaben, die die Teams an einzelnen Stationen entlang der Route bewältigen mussten, waren dafür auch bestens geeignet. Wo sonst bekommt man die Chance die Anzahl der Nudeln in einem Glas zu zählen oder beim Teebeutelweitwurf zu glänzen? 

Die Teilnehmer genossen die Fahrt vorbei an Industriedenkmälern, Schlössern, einer Sternwarte und konnten dabei mal so richtig entspanntes Sightseeing im eignen Auto machen. Gerade in diesem Jahr eine gelungene Abwechslung. 

„Die Aufgabenbewältigung war bei uns eher durchwachsen, da gab es schon Höhen und Tiefen, aber es macht Spaß bis jetzt und wir sind frohen Mutes, dass wir noch ein paar Punkte absahnen. Auf jeden Fall ein geiler Tag.“, sagt Teilnehmer Marc Rösgen (Startnummer 21, Mercedes-Benz C124) 

Immanuel Noske (Startnummer 02, Dodge Charger Police) meint: „Super! Super! Superklasse! Ein ganz ereignisreicher Tag, schöne Aufgaben, ganz tolle Strecke, super organisiert. Kann man fast besser nicht machen. Nein, falsch: Kann man besser nicht machen! Ohne fast.“ 

Die Youngtimer Tour des ADAC Westfalen e.V. konnte dank eines gemeinsam mit der Stadt Dortmund ausgearbeiteten Hygienekonzepts an den Start gehen. Abstandsregeln und Mund-Nasenschutz waren wirklich wichtige Beifahrer. 

Aufgrund der Corona-Pandemie hatte der ADAC Westfalen zwei Startplätze an Menschen vergeben, die in dieser schweren Zeit besonders hart gearbeitet haben. Der Fiat Barchetta (Startnummer 32) des ADAC Westfalen ging an zwei Mitarbeiter*innen des Klinikums Dortmund. Susanne Müller und Marc Swennen waren vor dem Start ein bisschen nervös: „Ich habe ein bisschen mit dem Roadbook geübt, damit ich mich nicht blamiere, aber ich find das super, dass wir das gewinnen durften und ich freu mich richtig auf den Tag. Ich bin sehr gespannt, was für tolle Autos man auch noch sieht. 

Den Rover MG-F des ADAC (Startnummer34) verloste der Automobilclub gemeinsam mit BILD-Ruhrgebiet an Gaby Schäfer und Stefan Fleischer, die mit dem Projekt „sunshine4kids“ Kindern Hoffnung und Freude schenken. Die Begeisterung war bei beiden riesig: „Macht richtig Spaß! Gerade war ja auch noch die Sonne da, wir konnten schön offen fahren. Muss ich schon sagen: ist richtig cool. Das macht schon Fun!“ 

Auch wenn das Wetter am Nachmittag nicht mehr mitspielte, ließen sich Teilnehmer, Organisatoren und die ehrenamtlichen Helfer aus den ADAC- Ortsclubs die Laune nicht vermiesen. Beim Currywurst/Pommes essen am Ziel in den Westfalenhallen Dortmund war der Regen auch schnell vergessen. Die Gewinner der einzelnen Teamaufgaben konnten sich über eine „Goldene Ananas“ als Preis freuen. Vollgestopft mit typischen 90er Jahre Süßigkeiten natürlich. 

Auch der ADAC Westfalen Vorstandsvorsitzende Bernd Kurzweg war gemeinsam mit dem Vorstand für Sport, Jürgen Hieke, die gesamte Strecke mitgefahren und abends einfach nur happy, dass alles so gut geklappt hat: „Ich möchte mich an dieser Stelle bedanken für die Organisation, dieser ersten Tour, die wir jetzt in Westfalen ausgerichtet haben. Leider konnten dieses Jahr deutschlandweit nur zwei dieser Touren stattfinden. Wenn nächstes Jahr wieder alles etwas normaler ist, dann werden es deutlich mehr und unsere 2. Auflage der Youngtimer- Tour ist dann natürlich auch mit dabei.“ 

Der ADAC Westfalen möchte sich gerne noch bei allen Sponsoren, Organisatoren, Helfern und Teilnehmern bedanken. Alle die dabei waren, haben diese erste Tour in Westfalen zu etwas ganz Besonderem gemacht. 

Das Fazit des Tages: ein Tag voller Fahrspaß, Teamgeist und vielen freudig lächelnden Gesichtern. Denn Lächeln geht eben auch mit Maske. 

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