Westfälische Slalom-Fahrer glänzen bei der DM am Nürburgring

Autoreninfo: Marcel Schlöffel
Foto: dgs-photo, Briloner AC

Ein Wochenende ganz im Zeichen des Rennslaloms: Die Veranstaltergemeinschaft Slalom Westfalen, bestehend aus dem MSF Warstein, dem MSC Kindelsberg und dem Briloner AC, richtete auf der legendären Müllenbachschleife am Nürburgring den 3. und 4. Lauf zur Deutschen Rennslalom-Meisterschaft aus – damit das höchste Prädikat, das dieser Sport zu bieten hat. Doch nicht nur die Organisation stand im Fokus, auch die Fahrer aus den eigenen Reihen sorgten für stolze Momente.

Spitzensport unter strahlender Sonne

Bereits beim Aufbau deutete sich an, dass dieses Wochenende etwas Besonderes werden würde. Und so kam es auch: Beide Veranstaltungstage präsentierten sich bei herrlichem Sonnenschein von ihrer besten Seite. Das Wetter spielte den Organisatoren und Teilnehmern gleichermaßen in die Karten und sorgte für ideale Bedingungen auf der anspruchsvollen Strecke.

Jeder Teilnehmer hatte pro Umlauf eine Streckenlänge von 3.000 Metern zu bewältigen, aufgeteilt in ein Training sowie zwei Wertungsläufe. Gefordert waren dabei nicht nur fahrerisches Können, sondern auch Präzision, Konzentration und die richtige Abstimmung des Fahrzeugs auf den Parcours.

Einen besonderen Rahmen erhielt die Veranstaltung durch die zeitgleich stattfindende DTM auf dem Nürburgring, die dem gesamten Motorsportwochenende eine zusätzliche elektrisierende Atmosphäre verlieh.

Erfolg für die Heimatclubs: Gute Platzierungen im bundesweiten Feld

Besonders hervorzuheben war die starke Präsenz der Fahrer aus den drei Veranstaltervereinen. Die Teilnehmer aus dem MSF Warstein, dem MSC Kindelsberg und dem Briloner AC stellten sich dem harten Wettbewerb im Starterfeld aus ganz Deutschland und überzeugten.

Trotz der starken Konkurrenz landeten mehrere Fahrer der heimischen Clubs mit guten Platzierungen im Mittelfeld und sogar in den vorderen Rängen der Wertungsläufe. Diese Leistungen belegen die hohe Qualität des Rennslalom-Sports im westfälischen Raum und zeugen von einem engagierten Trainingsbetrieb in den Vereinen. Für die Zuschauer im Fahrerlager war es ein besonderer Genuss, ihre Clubkameraden bei Top-Leistungen live zu erleben.

Reibungsloser Ablauf dank eingespieltem Team

Rennleiter Marcel Schlöffel vom MSF Warstein führte die Veranstaltung souverän und sicher durch. Die gesamte Organisation lag in den bewährten Händen von Jens und Anja Müller vom MSC Kindelsberg, die einmal mehr bewiesen, dass sie ihr Handwerk verstehen.

Das Herzstück jeder solchen Veranstaltung ist jedoch der Einsatz im Hintergrund: Ein Helferpool von 36 Personen aus allen drei beteiligten Vereinen war rund um Parcours, Vorstart und Fahrerlager im Einsatz – motiviert, zuverlässig und mit vollem Herzblut bei der Sache. Ihr unermüdlicher Einsatz war ein wesentlicher Grund dafür, dass das Wochenende ohne Unfälle und nahezu ohne technische Ausfälle verlief.

Rundum gelungene Veranstaltung

Das Fazit fällt eindeutig aus: Eine rundum gelungene Veranstaltung auf höchstem Niveau. Keine Unfälle, kaum technische Ausfälle, top motivierte Helferinnen und Helfer – die Veranstaltergemeinschaft Slalom Westfalen hat einmal mehr unter Beweis gestellt, dass sie Rennslalom-Meisterschaftsläufe auf der Müllenbachschleife perfekt zu organisieren versteht.

Rennleiter Marcel Schlöffel ließ es sich nicht nehmen, sich abschließend bei allen Beteiligten herzlich zu bedanken: „Die gute Zusammenarbeit aller drei Vereine, das außergewöhnliche Engagement jedes einzelnen Helfers und die professionelle Organisation haben dieses Wochenende zu dem gemacht, was es war – ein echter Höhepunkt im Rennslalom-Kalender. Und natürlich ein großes Lob an unsere Fahrer, die hier so stark aufgezeigt haben.“

Ein besonderer Dank galt zudem den Vereinsvorsitzenden, ohne deren Unterstützung und Rückhalt eine Veranstaltung dieser Größenordnung kaum möglich wäre: Dennis Jühe (MSF Warstein), Daniel Wagner (MSC Kindelsberg) und Mario Nowaczyk (Briloner AC).

 

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