Schnell wie der Blitz

Autoreninfo: , MSC Ruhr-Blitz Bochum
Foto: ADAC Westfalen e.V.

Regen. Dunkelheit. Nürburgring. Das waren die Rahmenbedingungen beim Finale der ADAC SimRacing Challenge Season 1.

Entspannt konnte das Team vom MSC Ruhr-Blitz anreisen, da im Vorfeld schon feststand, dass die Meisterschaft bereits entschieden war. Bei schwierigen Bedingungen fand bereits im Training der ein oder andere sich abseits der Strecke wieder. Nach 45 Minuten stand fest: es ist alles möglich bei den schwierigen, aber für die Eifel eben absolut normalen Bedingungen. Im Qualifikationstraining wollte jeder der Erste sein, um eine möglichst freie Strecke und insbesondere freie Sicht zu haben.

Kris Behm am Steuer des schwarz-gelben Bentleys platzierte sich auf Info von Felix Blankenburg so auf der Strecke, dass es in den 15 Minuten Qualifying keine Begegnungen auf der Strecke gab. Mit einer Zeit von 02:04.053 Minuten konnte das Arbeitsgerät auf Platz 2 stellen – 0,5 Sekunden hinter Dean & Mario Kring vom AC Hohenseelbachskopf und 0,15 Sekunden vor dem vom MSC Herten eingesetzten Lamborghini von Max Grün, Devin Jürgensmeyer und Tobias Block. Bis Platz 10 lagen alle Fahrzeuge innerhalb von 1,5 Sekunden. So war klar: Spannung für das Rennen ist vorprogrammiert.

Den Start konnte Kris Behm unter den schwierigen Bedingungen gut hinter sich bringen, verlor aber in der ersten Kurve auf der Außenbahn einen Platz an den Lamborghini des MSC Herten. AC Hohenseelbachskopf, MSC Herten und Ruhr-Blitz auf den ersten drei Plätzen. So ging es weiter durch die ersten Kurven. Durch einen Fehler von Dean Kring in der Bilstein-Kurve konnte der Lamborghini vom MSC Herten die Führung übernehmen. Mit Ende der ersten Runde bog Dean Kring mit dem pinken Bentley für den AC Hohenseelbachskopf in die Boxengasse ein, so dass auch der Bentley vom Ruhr-Blitz vorbeiziehen konnte.

Kris Behm konnte den Rückstand auf den Lamborghini in den folgenden Runden verkleinern und schlussendlich in Runde 8 den entscheidenden Angriff in der Dunlop-Kehre setzen und in Führung gehen. Bis zum ersten Boxenstopp konnte der fahrer des Ruhr-Blitz den Vorsprung auf rund 10 Sekunden ausbauen. Da sich das Wetter nicht besserte, kamen wieder Regenreifen drauf und Felix Blankenburg nahm den Platz hinter dem Lenkrad ein.

Komischerweise kam der Lamborghini statt mit 10 Sekunden mit nur rund einer Sekunde hinter unserem Bentley wieder auf die Strecke – wie sich herausstellen sollte war ein missglückter Boxenstopp des MSC Herten dafür verantwortlich. Gleichzeitig handelte sich der MSC Herten auch eine 30 Sekunden Stop-and-Go-Strafe ein, welche dieser direkt eine Runde nach dem Boxenstopp antrat.

Damit war Felix Blankenburg allein auf weiter Flur und konnte sich seinen Stint und seine Pace einteilen. Bei den schwierigen Bedingungen konnten sich nicht alle auf der Strecke halten, so dass hier und da mal ein Auto neben der Strecke zu finden war. Felix konnte sich mit dem Wetter aber gut arrangieren und behielt das Auto auf der Strecke.

Kris Behm übernahm nach zwei Dritteln der Renndistanz wieder und konnte den von Felix herausgefahrenen Vorsprung verwalten. Behm musste aber eine Schrecksekunde verdauen, als er beim Anbremsen für Kurve 1 die Kontrolle über das Auto verlor und seitlich auf ein auch in Kurve 1 abgeflogenes Fahrzeug zu rutschte. Es gab glücklicherweise keinen Kontakt, so dass er das Auto und den Sieg sicher ins Ziel bringen konnte.

Damit beschlossen Kris Behm und Felix Blankenburg eine souveräne Saison: 6 Rennen. 5 Siege und einmal der 2. Platz. Behm und Blankenburg stehen mit 48,49 Punkten vor Julian Fischer (MSC Oenetal eSports) mit 40,45 Punkten und Devin Jürgensmeyer, Max Grün und Tobias Block (alle MSC Herten) mit 40,32 Punkten ganz oben auf dem Treppchen.

Somit dürfen die beiden den Titel „Sieger ADAC SimRacing Challenge“ für sich beanspruchen und gewinnen neben den Siegerpokalen auch ein exklusives Teamevent bei den ADAC GT-Masters 2021 am Nürburgring. Darüber hinaus bekommen sie einen Startplatz beim ADAC SimRacing Cup

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