Premiere zum Finale: ADAC GT Masters Saison endet erstmal im November

Autoreninfo: Tobias Scheffel, ADAC Westfalen e.V.
ADAC Motorsport mit einer Person in einem Gokart auf einer Rennstrecke
Foto: ADAC Westfalen e.V.

Es war wieder Zeit für das ADAC GT Masters am Nürburgring. Endlich! Denn eigentlich sollte die Liga der Supersportwagen schon Anfang August in der Eifel an den Start gehen.

Die Juli-Flutkatastrophe verhinderte das. Der Nürburgring wurde im Juli und August zu einer der wichtigsten Hilfsstationen in der Eifel. Motorsport spielte da keine Rolle und das mit Sicherheit völlig zurecht.

Am Nürburgring war der ADAC Westfalen sportlicher Ausrichter des Rennwochenendes.
Nicht nur das ADAC GT Masters setzte zum Endspurt an, sondern auch die ADAC GT4 Germany, die ADAC TCR Germany und die ADAC Formel 4. Bei winterlichen Temperaturen wurde also erstklassiger Motorsport geboten. Und das allerdings nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch daneben. Dabei stand der Nachwuchs ganz klar im Vordergrund.

Stark machen für den Nachwuchs

Denn die dmsj-Finals sorgten dafür, dass erstmals Finalläufe unterschiedlicher Disziplinen im Jugendbereich gleichzeitig an einem Ort stattfinden konnten. Zur Premiere des neuen Veranstaltungsformats wurden die nationalen Titel im Kart-Slalom und Junioren-Slalom auf der Eifel-Rennstrecke vergeben.

Die besten Nachwuchspilotinnen und -piloten im Kart-Slalom sind am Samstag und Sonntag im historischen Fahrerlager des Nürburgrings aufeinandergetroffen. Im Junioren-Slalom ist der Titel am Sonntag auf der Eventfläche des Fahrerlagers vergeben worden, nachdem am Tag zuvor die besten Fahrerinnen und Fahrer des ADAC im ADAC-Bundesendlauf ermittelt wurden.

In den kommenden Jahren möchte die dmsj möglichst viele Finalläufe aus dem Jugendbereich im Automobil- und Motorradsport gemeinsam am Nürburgring stattfinden lassen. Mit den dmsj-Finals soll der Motorsport-Nachwuchs in Deutschland so langfristig zusammengebracht und ein interdisziplinärer Austausch ermöglicht werden.

Westfälische Power im Kartsport

Auch für zahlreiche Fahrer aus Westfalen ging es an diesem Wochenende das letzte Mal für 2021 auf den Kartplatz.

Bei der Deutschen Kart Slalom Meisterschaft war aus dem MFC Auf dem Schnee Joel Langkau in der Klasse 1 unterwegs. Samstag, beim ersten Wertungslauf belegte er den 15. Platz. Sonntag im zweiten Wertungslauf verbessert er sich auf den 5. Platz, so das Joel in der Gesamtwertung 9. Wurde. Eine super Leistung!

Auch Maximilian Gonther aus dem MSC Lennetal- Bamenohl hatte sich durch einen dritten Platz bei der NRW Meisterschaft für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft qualifiziert. Am ersten Tag lief es für Maxi noch nicht ganz rund. Er hatte in beiden Wertungsrunden je einen Fehler und belegte von 31 Startern in der Klasse 2 Platz 25.

An Tag 2 lief es deutlich besser. Maxi fuhr zwei schnelle und fehlerfreie Runden und konnte Platz 4 belegen. Für das Endergebnis werden alle Wertungszeiten addiert. Somit belegte Maxi am Ende im Gesamtergebnis der Deutschen Meisterschaft Platz 20 von 31 Startern.

Westfalen- Doppelsieg beim Autoslalom

Direkt hinter dem aktuellen Fahrerlager fanden der Bundesendlauf im ADAC Slalom-Youngster-Cup und die Deutsche Junioren-Slalom-Meisterschaft statt.
Maximilian Stief (AC Hohenseelbachskopf) wurde 13. in Klasse 1, Finn Uphues (RC Haltern) belegte Platz 23. In Klasse 2 fuhr mit Mika Kallweit (Olper AC) ein weiterer Fahrer des ADAC Westfalen mit Platz 8 in die Top Ten.

Beim Bundesendlauf, der am Samstag ausgetragen wurde, führte kein Weg an den Fahrern aus den Ortsclubs des ADAC Westfalen vorbei. Mit Nico Verbücheln (Olper AC) und Fabio Santillo (MFC Auf dem Schnee) holte man in der Klasse 2 den Doppelsieg nach Westfalen.
In der Klasse 1 gab es mit Nico Schnittger (MSC Bergstadt-Rüthen) einen 3. Platz zu feiern.
Mannschaftsmeister wurde somit am Ende das Team des ADAC Westfalen.

Am Sonntag lief es aus westfälischer Sicht nicht ganz so gut. Zwar reiste man mit insgesamt 13 Fahrern aus Westfalen zur Deutschen Meisterschaft, aber einen Podestplatz gab es leider nicht.

Der Burbacher Fynn-Luca Gajewski zeigte in seinem Trainingslauf eine sehr starke Leistung und lag zeitlich auf dem sechsten Platz. Im ersten Wertungslauf konnte er seine Trainingszeit leider nicht bestätigen und musste sich auf Platz 27 einreihen. Aber in seinem zweiten Wertungslauf verbesserte er sich noch einmal und belegte am Ende einen starken 18. Platz unter 72 Startern.

Nachdem nun der letzte Wettkampf absolviert ist, verabschieden sich unsere Kart- und Slalom Nachwuchsfahrer in die Winterpause. Alle ADAC Ortsclubs und der ADAC Westfalen freuen sich schon jetzt auf den Saisonauftakt im März 2022. Bis dahin heißt es jetzt: durchschnaufen, entspannen und freuen uns auf die kommende Saison, wo wir im März wieder starten werden.

Ohne ehrenamtliche Helfer geht nichts

Ein ganz herzlicher Dank geht auch in diesem Jahr natürlich an die vielen ehrenamtlichen Helfer, die solche Veranstaltungen überhaupt erst möglich machen. Beim ADAC GT Masters Saisonfinale am Nürburgring waren Mitglieder aus dem AC Münster, MSC Bork, MSC Bergstadt-Rüthen und MSC Herten vor Ort. Vielen, vielen Dank für euren unermüdlichen Einsatz auf, neben und rund um die Rennstrecke.

Diesen Dank durfte ADAC Westfalen Sportvorstand Jürgen Hieke beim Helfer-Empfang am Nürburgring auch persönlich überbringen. Als kleines Dankeschön für den freiwilligen Einsatz hatten die ADAC GT Masters-Champions SSR Performance und das ADAC GT Masters alle Helfer zu einem gemeinsamen Austausch bei Rennserien-Partner eBay eingeladen. In Box 17 gab es Grillwürste von SSR Perfomance und Bier und Glühwein vom ADAC GT Masters.

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