Podiumsplatzierungen vor Traumkulisse: Beckumer Rennstall glänzt am Nürburgring

Autoreninfo: Wolfgang F. Pestel, AC-Oelde e.V.
Foto: Marcel Weckheuer

Atemberaubender Motorsport und eine geschichtsträchtige Kulisse: 42 Fahrzeuge der Rennserie „Tourenwagen Legenden“ begeisterten am vergangenen Wochenende die Fans im Rahmenprogramm der legendären ADAC RAVENOL 24h Nürburgring.

Mittendrin im stark besetzten Feld zeigte der heimische Pilot Heinz-F. Pott vom AC-Oelde, aus dem ADAC-Regionalclub Westfalen, eine starke Leistung und fuhr mit seinem Team in der Klasse vorne mit.

Die 2019 gegründete Rennsportserie ist eine Hommage an die populären Renntouren- und GT-Sportwagen der 70er-, 80er- und 90er-Jahre. Mit besonderem Augenmerk auf die Zeitzeugen der goldenen DTM-Ära, ihre originalgetreuen Derivate und Replikate, lässt die Serie die Faszination historischer Boliden wieder aufleben. Heinz-F. Pott aus Beckum startet bereits seit einigen Jahren in dieser populären Rundstreckenserie. Auch diesmal brachte sein Team zwei baugleiche, klassische BMW M3 (E30) an den Start: Ein Fahrzeug steuerte der Routinier selbst, das Schwesterauto wurde von Julius Wiese aus Petershagen pilotiert.

Spannung in zwei Läufen auf der Grand-Prix-Strecke

Wie bei allen Läufen zu diesen Serien stehen auf Zeitplan am Rennwochenende immer zwei packende Rennen. Hier am Nürburgring ist die Grand-Prix-Strecke.

Rennen 1 (Freitag): Nach wetterbedingten Kapriolen im Qualifying am Vortag, startete das Beckumer Team bei nun trockenen Bedingungen in den ersten Wertungslauf der Klasse 3. Julius Wiese (Startnummer 123) zeigte ein fehlerfreies Rennen und sicherte sich einen hervorragenden zweiten Platz in der Klasse. Heinz-F. Pott (Startnummer 111) verpasste das Podium nur knapp und überquerte die Ziellinie als starker Vierter.

„Vor dieser gigantischen Zuschauerkulisse beim größten 24h-Rennen der Welt im Rahmenprogramm zu fahren, ist eine ganz besondere Herausforderung und macht einfach riesigen Spaß“, fasste Heinz-F. Pott seine Eindrücke nach dem ersten Lauf begeistert zusammen.

Rennen 2 (Samstag): Am frühen Samstagmorgen stand zunächst das zweite Qualifying an. Im Gegensatz zum Vortag bot die Strecke diesmal durchgehend trockene Bedingungen, was erheblich schnellere Rundenzeiten zuließ. Pünktlich zur Mittagszeit erfolgte schließlich der Start zum zweiten Rennen. Julius Wiese bestätigte seine Top-Form und fuhr im BMW M3 erneut auf den zweiten Platz in der Klasse. Heinz-F. Pott konnte sich im Vergleich zum Vortag noch einmal steigern: Mit einer fehlerfreien Fahrt eroberte er den verdienten dritten Platz und machte das Doppel-Podium für das Team perfekt.

Ausblick: Nächster Halt in den Niederlanden

Für das Team aus Beckum geht es Schlag auf Schlag weiter. Der nächste Renneinsatz führt die Mannschaft an die Nordseeküste: Vom 19. bis 21. Juni 2026 schlagen die Tourenwagen Legenden beim Historic Grand Prix im niederländischen Zandvoort auf. Nach dem erfolgreichen Wochenende in der Eifel peilt das Team auch auf dem anspruchsvollen Dünenkurs wieder vordere Plätze an.

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