Fahrtleiter-Treff der Touristischen Oldtimerserie Westfalen
Autoreninfo: Marc Landmann, ADAC Westfalen e.V.
Am Samstag, 28. Februar 2026, wurde es für die Fahrtleiterinnen und Fahrtleiter der Touristischen Oldtimerserie Westfalen einmal richtig rasant: Auf Einladung von Thomas Frisse ging es in die Formel‑1‑Ausstellung im OBEX Oberhausen – ein Ort, der Motorsportgeschichte und moderne Inszenierung auf besondere Weise verbindet.
Mit dabei waren Vertreter des AC Ahaus, MSC Schmallenberg, AMC Arnsberg und MSC Holzwickede. Ergänzt wurde die Runde durch Albert Stehle, vielen bekannt vom ADAC‑BMW‑Gespann, sowie Klaus Overmann, ein echter Oldtimerversteher in Diensten der Straßenwacht, der historische Technik im besten Sinne „sprechen“ lassen kann.
Rundgang mit Lukas Gajewski
Geführt wurde die Gruppe von Lukas Gajewski, Moderator des Supercross Dortmund. Mit seiner Mischung aus Fachwissen und verständlich erzählten Hintergrundinfos gab er der Gruppe einen präzisen, gleichzeitig gut verdaulichen Überblick über die zentralen Elemente der Ausstellung. Er erklärte ausgewählte Exponate, ordnete Motorsportmomente ein und sorgte dafür, dass die Runde immer den richtigen roten Faden behielt.
Große Momente ganz nah
Besonders beeindruckend war das Monocoque von Romain Grosjeans Haas‑Boliden, das seinen dramatischen Feuerunfall 2020 überstand. Ein Exponat, das gleichermaßen Gänsehaut auslöst und den immensen Sicherheitsfortschritt moderner Formel‑1‑Technik sichtbar macht.
Ebenfalls ein Highlight: das Kart von Lewis Hamilton, inklusive eines seiner Original‑Overalls aus der Jugendzeit. Ein Stück Motorsportgeschichte, das zeigt, wie früh Weltkarrieren beginnen und wie eng Talent, Förderung und Technik verzahnt sind.
Daneben bot die Ausstellung zahlreiche weitere Exponate aus verschiedenen Epochen – von Helmklassikern über Techniksegmente bis hin zu Aerodynamikdetails –, die reichlich Gesprächsstoff lieferten.
Neue Eindrücke, frische Impulse und viel gemeinsamer Spirit
Zwischen den Ausstellungsstücken entwickelten sich schnell lebhafte Gespräche über Motorsportgeschichte, persönliche Lieblingsmomente und darüber, was die Faszination für klassische Fahrzeuge eigentlich ausmacht. Der Besuch bot der Gruppe viele neue Eindrücke, die über den Tag hinaus nachwirken – und zeigte, wie viel Energie entsteht, wenn sich engagierte Menschen aus verschiedenen Ortsclubs in einem gemeinsamen Umfeld begegnen.
Ein rundum gelungener Tag, der die Touristische Oldtimerserie Westfalen nicht nur fachlich, sondern auch menschlich ein Stück weiter zusammengebracht hat.
PS: Wer sich selbst ein Bild über die Entwicklung der Formel 1 machen möchte, muss sich beeilen - die Ausstellung gastiert noch bis zum 12. April 2026 in Oberhausen.
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