Der 200-fache Deitenbach rast zum Jubiläum aufs Podium

Autoreninfo: Tobias Scheffel, ADAC Westfalen e.V.
Foto: ADAC Westfalen e.V.

Auf dem legendären Schleizer Dreieck in Thüringen feierte Supermoto-Pilot Jan Deitenbach ein besonderes Jubiläum. Im zweiten Rennen des Tages absolvierte der Iserlohner seinen 200. Start in der höchsten Klasse der internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft.

Und mit einem tollen 2. Rang durfte der Husqvarna-Fahrer am Ende auf das Podest. Auch in der Meisterschaft hält Deitenbach weiter Rang zwei.

 

Im Qualifying bei sonnigem Wetter setzte sich schnell Marc-Reiner Schmidt auf die Pole-Position. Dahinter ging es zunächst recht eng zu, bis sich Deitenbach vom Team RAVENOL BERGOS Racing dann klar auf Platz 2 festsetzte. „Marc-Reiner ist aktuell der Spitzenreiter in der Weltmeisterschaft,“ erklärte Deitenbach. „Er ist das Maß der Dinge und ich bin stolz und zufrieden, hinter ihm auf Platz 2 zu stehen. Vielleicht kann ich ihn ja zumindest beim Start etwas ärgern.“

Und genauso kam es auch - den Start zum ersten Rennen sicherte sich Jan Deitenbach. Bereits beim Eingang in den Geländeteil übernahm Schmidt die Führung aber wieder und setzte sich in der Folge mühelos ab. Dahinter hatte Deitenbach eine kleine Lücke zu den weiteren Verfolgern. Doch nach einem Drittel der Distanz stürzte er kurz über das Vorderrad und fiel damit auf Rang 7 zurück. Bis zum Ende war Deitenbach wieder auf Rang 5 vorgefahren und hing direkt hinter den beiden Vorderleuten. Doch im Abstand von 0,8 Sekunden kreuzte das Trio in unveränderter Reihenfolge die Ziellinie. „Schade, aber ich war für einen Moment nicht konzentriert genug, und schon lag ich da.“

 

Vor der Maximalzahl von 500 erlaubten Zuschauern ging es in den zweiten Lauf. Jan Deitenbach, der hier sein 200. (!) Rennen in der Top-Klasse der IDM bestritt, gewann erneut den Start vor Marc-Reiner Schmidt. Beim Eingang in den Geländeteil durfte der aber schon wieder in Führung gehen.

 

Podiumsplatz zum Jubiläum

Diesmal lies Jan aber keinen Raum für Diskussionen um Platz 2, schnell hatte er sich von den Verfolgern abgesetzt und brauste beim Jubiläum verdient auf das Podium. „Ich bin happy - beide Starts gewonnen, Podium und in der Meisterschaft auf Platz 2“, erklärte er hinterher. „Und auch schon etwas stolz zum Jubiläum - denn fast alle Fahrer hatten einen kleinen Sticker auf dem Bike mit „JD-200“. Danke dafür!“

 

Runde drei zur Internationalen Deutschen SuperMoto Meisterschaft startet nach einer kleinen Sommerpause am ersten August-Wochenende im französischen Mirecourt.

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