Begeisterndes Sauerland: Die 7. ADAC Youngtimer Tour Westfalen

Autoreninfo: Marc Landmann, ADAC Westfalen e.V.
Foto: ADAC Westfalen, A. Buck

Bestes Sommerwetter, anspruchsvolle Strecken und jede Menge Fahrspaß: Die 7. ADAC Youngtimer Tour Westfalen führte die Teilnehmer am Samstag, den 11.07.2026, durch das Hochsauerland und zeigte einmal mehr, warum sich die Veranstaltung großer Beliebtheit erfreut.

Von Winterberg aus ging es über kurvenreiche Straßen zu einigen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Region – darunter die Sauerland-Pyramiden, die St. Georg-Schanze und die VELTINS-EisArena.

Bereits am Morgen herrschte auf dem Startgelände in Winterberg Vorfreude. Zwischen glänzenden Youngtimern, letzten Vorbereitungen und Benzingesprächen stimmten sich die Teams auf einen abwechslungsreichen Tag ein. Bürgermeister Michael Beckmann schickte die Teilnehmer persönlich auf die Strecke und begrüßte die Gäste im Namen der Stadt Winterberg.

Youngtimer liegen im Trend

Die ADAC Youngtimer Tour Westfalen hat sich längst als feste Größe im Veranstaltungskalender des ADAC Westfalen etabliert. Zugelassen sind Fahrzeuge im Alter von 20 bis 30 Jahren – Automobile also, die für viele Teilnehmer eng mit persönlichen Erinnerungen verbunden sind.

„Youngtimer sind mehr als Autos – sie erzählen Geschichten aus der eigenen Jugend und schaffen Verbindungen zwischen den Generationen“, sagte Thomas Frisse, Vorstand für Touristik beim ADAC Westfalen.

Genau diese Mischung aus automobiler Leidenschaft, gemeinschaftlichem Erleben und touristischer Entdeckung macht den besonderen Reiz der Veranstaltung aus.

Kurven, Ausblicke und außergewöhnliche Ziele

Dass das Sauerland als Austragungsort gewählt wurde, erwies sich als Volltreffer. Die Route führte die Teams vom Startort Winterberg über landschaftlich reizvolle Straßen bis zu einigen der spannendsten Ziele der Region.

„Diese Region ist unfassbar vielfältig – von den höchsten Bergen Nordrhein-Westfalens über beeindruckende Ausblicke bis hin zu touristischen Highlights wie dem Galileo-Park oder der VELTINS-EisArena“, sagte Winterbergs Bürgermeister Michael Beckmann.

Einer der ersten Höhepunkte des Tages waren die Sauerland-Pyramiden in Lennestadt-Meggen. Die markanten Bauwerke des Galileo-Parks boten eine außergewöhnliche Kulisse und gehörten zu den meistfotografierten Stationen der Tour. Passend zur siebten Auflage der Veranstaltung warteten dort gleich sieben Pyramiden auf die Teilnehmer.

Auch die Strecke selbst kam bestens an.

„Die Umgebung ist sogar noch schöner als im vergangenen Jahr. Schöne Straßen, schöne Landschaften, kurvenreich, hoch und runter – das macht einfach Spaß“, erklärte ein Team, das bereits zum zweiten Mal an der Youngtimer Tour teilnahm.

Über Saalhausen, Schmallenberg und den Rhein-Weser-Turm führte die Route zurück Richtung Winterberg. Besonders die Vorbeifahrt an der St. Georg-Schanze sorgte bei vielen Teilnehmern für Begeisterung.

Ein Highlight: die Rollprüfung in der VELTINS-EisArena

Zu den absoluten Höhepunkten der Tour gehörte die Rollprüfung in der VELTINS-EisArena. Wo normalerweise Bob-, Skeleton- und Rennrodelathleten auf Medaillenjagd gehen, waren an diesem Tag Youngtimer unterwegs.

Dass die Station bei den Teilnehmern hervorragend ankam, zeigte sich in zahlreichen Gesprächen entlang der Strecke.

„Die Streckenführung und die Locations waren dieses Jahr absolut überragend. Mal durch die Bobbahn zu fahren oder an der Sprungschanze zu stehen – diese Chance hat man sonst nicht“, sagte ein Teilnehmer, der bereits bei allen sieben Youngtimer Touren dabei war.

Auch seine Beifahrerin zeigte sich beeindruckt: „Ich wusste gar nicht, dass es sieben Pyramiden im Sauerland gibt. Und die Bobbahn oder die Sprungschanze so nah zu erleben, das sieht man sonst nie.“

Gemeinschaft als Erfolgsrezept

Neben der Strecke war es vor allem die besondere Atmosphäre, die von den Teilnehmern immer wieder hervorgehoben wurde. Ob Wiederholungstäter oder Neulinge – überall standen der Austausch mit Gleichgesinnten und die gemeinsame Leidenschaft für automobile Klassiker im Mittelpunkt.

„Der ganze Tag ist gefüllt, man kann sich mit Leuten austauschen, die das gleiche Interesse haben. Außerdem wechselt die Region jedes Jahr – dadurch wird es nie langweilig“, so ein Teilnehmer.

Auch die Erststarter Marc und Mareike zogen ein positives Fazit: „Traumhaft schöne Umgebung, schöne Landschaft und für uns als Erstteilnehmer genau die richtige Mischung aus Herausforderung und Fahrspaß.“

Ein weiteres Team lobte vor allem die Organisation und die Streckenwahl: „Wir haben so viele Gleichgesinnte kennengelernt. Die Strecke war hervorragend – wir wären heute noch nicht im Ziel, wenn wir überall angehalten hätten, wo es schön war.“

Gelungener Ausklang

Beim gemeinsamen Abendessen im Hotel wurden die Eindrücke des Tages noch einmal ausgiebig diskutiert. Im Rahmen der Siegerehrung zeichnete der ADAC Westfalen die erfolgreichsten Teams der einzelnen Etappenprüfungen aus.

Im Mittelpunkt standen jedoch nicht Platzierungen oder Pokale, sondern das gemeinsame Erlebnis. Und davon bot die 7. ADAC Youngtimer Tour Westfalen reichlich: abwechslungsreiche Straßen, starke Kulissen, entspannte Atmosphäre und viele gute Gespräche.

Ein Tag also, der bei vielen Teilnehmern schon jetzt die Vorfreude auf die achte Auflage geweckt haben dürfte.


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