4. ADAC Bördekartrennen des MSC Soester Börde

Autor: MSC Soester Börde

Gelungener Auftakt in die zweite Saisonhälfte des Westdeutschen ADAC Kart Cups beim 4. ADAC Bördekartrennen des MSC Soester Börde e.V.

Am vergangenen Wochenende (29.-30. Juli 2017) war es endlich soweit, die von den Fahrern lang erwartete zweite Saisonhälfte im Westdeutschen ADAC Kart Cup startete im Emstalstadion in Harsewinkel. Der MSC Soester Börde e.V. veranstaltete diesen Lauf und konnte Teilnehmer aus ganz Deutschland in Harsewinkel begrüßen. Das Team des MSC Soester Börde um Andreas Henke hatte sehr viel Zeit und Engagement in die Vorbereitungen und Durchführung der Veranstaltung gelegt, da die letzte Veranstaltung zu dieser Kartrennserie vor 15 Jahren in Harsewinkel stattgefunden hat. Es galt dort die komplette Infrastruktur für ein so hochkarätiges Kartrennen zu installieren. Doch die Arbeit hat sich gelohnt, wie man im Fahrerlager und bei den Rennteams hören konnte. Durchweg gab es nur positive Äußerungen, wie z. B. „Es war die bisher am besten vorbereitete, organisierte und durchgeführte Veranstaltung im Rennkalender 2017. Respekt an den MSC Soester Börde was er hier auf die Beine gestellt hat".

Auch der Vorsitzende des MSC Soester Börde, Andreas Henke, war sehr angetan von der Leistung seines Teams. „Wir haben hier sehr viel Zeit, Geld und Arbeit investiert und hoffen, dass dies eine Investition in die Zukunft ist. Ich glaube, wir haben mit dieser Veranstaltung die richtigen Zeichen gesetzt, für die Zukunft dieser Kartrennserie und unserer Veranstaltung. Natürlich sind wir mit 58 Teilnehmern unter unseren Erwartungen zurück geblieben. Gründe hierfür sind unter anderem, dass seit 15 Jahren die erste Veranstaltung zum WAKC hier wieder stattgefunden hat und es zu einer Terminverschiebung, seitens des Kartbahnbetreibers gekommen war, sodass der Termin in die Ferienzeit verlegt werden musste und einige Fahrer ihre Urlaubsplanung im Vorfeld schon gemacht hatten. Doch lassen uns die überaus positiven Rückmeldungen der Teilnehmer für nächstes Jahr hoffen. Des Weiteren wurde es von den Teilnehmern, überaus positiv aufgenommen, dass wir schon am Freitag und Samstag Test- und Einstellfahrten auf der Kartrennstrecke angeboten haben, da hier sonst nur am Donnerstagnachmittag für 4,5 Stunden Privatfahrer mit ihren eigenen Karts trainieren dürfen und dies natürlich für unsere Teilnehmer aus ganz Deutschland eine sehr weite Anfahrt bedeuten würde."

Doch nun zum Rennverlauf am Sonntag. Die 58 Teilnehmer lieferten sich unter neuen Bedingungen und guten Wetterverhältnissen spannende Fights und sorgten für Spannung in der Meisterschaftwertung. In der Klasse Bambini light konnte Tom Kalender aus Hamm, der für DS Kartsport an den Start ging, an seine guten Leistungen, welche er schon über das ganze Jahr zeigt, mühelos anknüpfen. Mit zwei Start- und Ziel- Siegen belegte er den ersten Platz in der Tageswertung. Gefolgt von Daniel Pauls (Silberstedt/RTG Karsport) und Fynn Wagener (Netphen/Hawa Motorsport) auf den Plätzen zwei und drei.

Tageswertung Bambini light

1. Tom Kalender (Hamm)

2. Daniel Pauls (Silberstedt)

3. Fynn Wagener (Netphen)

4. Luca Schwab (Essen)

5. Moritz Haupenthal (Losheim am See)

In der leistungsstärkeren Bambini-Klasse war Marc Schmitz (Neuwied/Maxim Racing Sport) der dominierende Fahrer. Mit einer Bestzeit gewann der Nachwuchs-Rennfahrer bereits das Zeittraining und ließ auch in den Rennläufen nichts anbrennen. Er belegte somit am Ende der Veranstaltung den 1. Platz in der Tageswertung, dicht gefolgt von Julien Koch (Wehrheim/MSR Racing Team) und Jannik Julius-Bernhart (Oberleichtersbach/Ebert JB-Racing).

Tageswertung Bambini

1. Marc Schmitz (Neuwied)

2. Julien Koch (Wehrheim)

3. Jannik Julius-Bernhart (Oberleichtersbach)

4. Fabio Rauer (Stolberg)

5. Dalvin Mustafa (Erndtebrück)

Nico Noel Manka aus Unna, der für das Beule Kart Racingteam aus Hagen in der Klasse World Formula an den Start ging, hatte nach dem Qualifying die Pole-Position erfahren und ging somit mit den besten Voraussetzungen in das erste Rennen. Hier schaffte er es, die Pole-Position in einen Start-Ziel-Sieg umzusetzen und hatte somit auch gute Voraussetzungen für Rennen zwei. Doch im zweiten Lauf zeigte sich ein neues Gesicht an der Spitze des Feldes. Tom Remmert (Petersberg/Alijo-Hima Kart Team) raste von Rang vier aus ganz nach vorne und siegte vor Nico Noel Manka, was für Tom Remmert letztlich den zweiten Platz in der Tageswertung bedeutete.

Tageswertung World Formula/RK1

1. Nico Noel Manka (Unna)

2. Tom Remmert (Petersberg)

3. Sebastian Schmidt (Grasellenbach)

4. Marcus Komma (Langen)

5. Julian Trenkel (Dietzenbach)

Die Klassen X30-Junior und X30-Senior gehörten zu den Teilnehmer stärksten Klassen an diesem Wochenende In der Klasse X30-Junior konnte sich der Gastfahrer Magnus Bockstette aus Lemgo hauchdünn vor Vincent Smykla (Zellhausen/RMW Motorsport) durchsetzen und gab somit am Start des ersten Rennens das Tempo vor. Schon kurz nach dem Start von Rennen eins, gab es einen Positionswechsel und Vincent Smykla zeigte sich in perfekter Verfassung und überquerte als Sieger die Ziellinie. Marcel Schminke (Bad Wildungen/RMW Motorsport) und Felix Wahl (Mainz/RMW Motorsport) waren ihrem Teamkollegen immer dicht am Heck seines Karts und sicherten sich die Ränge zwei und drei. Auch im zweiten Rennen hielt Vincent Smykla an seiner guten Leistung vom ersten Lauf fest und setzte er sich nach 20 Runden Renndistanz deutlicher von seiner Konkurrenz ab und lies einen souveränen Doppelsieg folgen.

Tageswertung X30 Junioren

1. Vincent Smykla (Zellhausen)

2. Marcel Schminke (Bad Wildungen)

3. Max Rosam (Taunusstein)

4. Louis Leidinger (Münster)

5. David Jaromin (Windeck)

Louis Klinkhammer (Krombach) führte das Feld der Klasse X30-Senior nach dem Zeittraining an und ging somit von der Pole-Position an den Start. Diese gute Ausgangslage konnte er aber leider nicht voll ausnutzen, denn nach einer bemerkenswerten Aufholjagd von Niklas Koch(Riedstadt/MSR Racing Team) musste er sich diesem letztlich in einem Foto-Finish geschlagen geben. In Sachen Spannung hatte das zweite Rennen ebenfalls einiges zu bieten. Diesmal zeigte Maximilian Kannegießer (Rimbach/RMW Motorsport) einen tollen Aufwärtstrend, nachdem er im ersten Rennen nach einer Zeitstrafe den Rang sieben belegte, bewies Maximilian im zweiten Durchlauf seinen Kampfgeist und setzte sich nach tollen Manövern an der Spitze gegen Niklas Koch auf Rang zwei durch.

Tageswertung X30 Senioren

1. Niklas Koch (Riedstadt)

2. Louis Klinkhammer (Krombach)

3. Maximilian Kannegießer (Rimbach)

4. Joel Sturm (Brühl)

5. Philipp Willig (Bischheim)

In der sehr schwach besetzen Klasse OK Junioren konnte sich der Krefelder Miroslav Kravchenko vor seinen Konkurrenten durchsetzen und belegte nach der Pole-Position in Quallifiying auch in beiden Rennen einen Start/Ziel Sieg.

Tageswertung OK Junioren

1. Miroslav Kravchenko (Krefeld)

2. Niklas Kalus (Duisburg)

3. Paul Braunhold (Fürth)

Mit sieben Schaltkart-Piloten präsentierte sich die Klasse KZ2 eindrucksvoll auf dem anspruchsvollen Kurs im Emstalstadion in Harsewinkel. Nach dem Zeittraining hatte Sven Hayer (Minderlittgen/K Race Tec) große Ambitionen die Pole-Position auch im ersten Rennen umzusetzen, doch musste er sich Justin Wolf (Landau/Motorsport Weinhardt) einem harten Duell geschlagen geben und konnte als zweiter das Rennen beenden. Doch im zweiten Wertungslauf sorgte Sven Hayer dann für Wiedergutmachung und setzte den Laufsieger aus Rennen eins unter Druck und hatte im richtigen Moment einen kühlen Kopf, was ihm den Rennsieg im zweiten Rennen einbrachte.

Tageswertung KZ2

1. Sven Hayer (Minderlittgen)

2. Justin Wolf (Landau)

3. Thiemo Blumenstiel (Oberursel)

4. Marvin Schönlein (Reichshof)

5. Andre Kleiber (Dormagen)

In zwei Klassen X30 Super und KZ2 Gentleman ging jeweils nur ein Fahrer an den Start, und somit konnten Christian Dischner (Osburg/Top Kart Germany) und Carsten Schlicher (Illingen/Neu Racing) konkurrenzlos einen ersten Platz in ihren Klassen verbuchen.

Nach der Veranstaltung zog der 1. Vorsitzende des MSC Soester Börde e.V., Andreas Henke, ein positives Fazit: "Wir haben hier aus allem das Beste gemacht und für ein gutes Umfeld gesorgt, was uns aus den Reihen der Teilnehmer voll bestätigt wurde. Die Starterzahlen hätten natürlich besser sein können, aber es war die erste Veranstaltung und wir haben eine gute Infrastruktur hier aufgebaut und hoffen darauf, dass wir auch in den nächsten Jahren auf diese sehr guten Leistungen bauen können und uns als Veranstalter im Westdeutschen Kart Cup etablieren können. Die Teilnehmer der diesjährigen Veranstaltung werden mit ihrem guten Fazit über unsere Veranstaltung bestimmt dazu beitragen, dass im nächsten Jahr die Starterzahlen nach oben gehen werden. Zum Schluss nochmal meinen herzlichsten Dank an all unsere Helfer, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben."


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