110 Jahre ADAC Westfalen


Die Herren, die um den Versammlungstisch sitzen, heben die Hand. Redakteur G. Riefenstahl blickt in die Runde. „Gut, dann sind wir uns ja einig. Hiermit erkläre ich den Antrag für einstimmig angenommen. Lassen Sie uns anstoßen auf den neuen Gau Westfalen-Lippe!“

Überwiegend konzentriert sich die Clubarbeit im ersten Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts noch auf die Motorradfahrer, aber ab 1910 steigt die Zahl der Automobilbesitzer stark an.

Dennoch - getragen durch den sich stetig entwickelnden Motorsport - erholt sich der ADAC nach den Kriegswirren erstaunlich schnell.

1928 schlägt die Geburtstunde des ADAC-Straßenhilfsdienstes, der wie kein anderer bis heute noch das Image des Clubs bestimmt. 

Die 30er-Jahre bilden ein kurzes Kapitel in der Geschichte des ADAC, was nicht am Club, sondern an jenen liegt, die in Deutschland ein “1000-jähriges Reich” errichten wollen. Noch im Jahr 1933 wird der ADAC gleichgeschaltet. Die Nationalsozialisten nutzen die vorhanden Strukturen des ADAC, benennen ihn aber in “DDAC” (Der Deutsche Automobilclub) um, gliedern auch die anderen Automobilclubs ein und installieren ein ihnen genehmes Präsidium. 

n den ersten Nachkriegsjahren wird die Leistungspalette des ADAC stetig ausgebaut: Schon 1948 veröffentlicht der Club erste Tourenempfehlungen für seine Mitglieder. Im darauf folgenden Jahr erscheint die so genannte “Straßenzustandskarte”, durch sie soll der Kraftfahrer “schlechte Straßenabschnitte vermeiden, um Fahrzeug und Bereifung zu schonen”, so die “Motorwelt”.

Zum 100. Geburtstag 2004 bezog der ADAC Westfalen das neue Dienstleistungszentrums, das „ADAC Haus“, in Dortmund. „Alles unter einem Dach“ heißt das Motto, das Geschäftsstelle, Reisebüro, Verwaltung, Telefonservice und Prüfzentrum auf den 5.500 qm Nutzfläche des Gebäudes vereint. 

Ein Thema beherrscht in den 70er-Jahren die Arbeit des ADAC wie kein anderes – die Luftrettung. Auch hier leistet der ADAC wieder einmal Pionierarbeit.

Der ADAC ist beliebt, gerade „vor Ort“, denn die 80er Jahre werden vom überproportionalen Wachstum gekennzeichnet. Die mittlerweile über 810.000 Mitglieder fordern den Ausbau des Westfalen-West in Verwaltung und Vertrieb.

Nahezu alle Motorsport-Disziplinen profitierten vom großen Interesse in Öffentlichkeit. Der ADAC intensivierte die Förderung junger Talente, darunter -unter vielen anderen- auch Sebastian Vettel.

Zum 100. Geburtstag 2004 bezog der ADAC Westfalen das neue Dienstleistungszentrums, das „ADAC Haus“, in Dortmund. „Alles unter einem Dach“ heißt das Motto, das Geschäftsstelle, Reisebüro, Verwaltung, Telefonservice und Prüfzentrum auf den 5.500 qm Nutzfläche des Gebäudes vereint. 

ADAC Westfalen e.V. / Freie-Vogel-Straße 393 / 44269 Dortmund / Tel. (02 31) 54 99-540 / Service@wfa.adac.de